Brauchbarkeitsprüfung 2018

Brauchbarkeitsprüfung 2018 mit 7 Hunden durchgeführt

Am Samstag, den 22.09.2018 traten sieben Hundeführer mit ihren Hunden zur Brauchbarkeitsprüfung an. Alle Gespanne bestanden die Prüfung, was sicher nicht zuletzt auf die hervorragende Vorbereitung durch das Team Willi Jändl, Hans Niedermaier, Gabi Dietl und… Weiterlesen...
Radltour 38

Mit dem Rad zur Lernwerkstatt Natur

Ein Etappenziel der großen Radltour im Altöttinger Ferienpass, eine Veranstaltung die von 2. Bürgermeister Wolfgang Sellner geleitet wird, war in diesem Jahr die „Lernwerkstatt Natur“ in Klugham bei Kastl. Über ein Dutzend Kinder mit Ihren Eltern starteten in… Weiterlesen...
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„Jäger der Nacht“ in der Lernwerkstatt Natur

21 Teilnehmer des Ferienpasses Altötting streiften mit Biologin Patrizia Weindl und zwei Jägern der Kreisgruppe Altötting bei Einbruch der Dunkelheit über das Gelände der Lernwerkstatt Natur. Einen ersten Überblick konnten sie sich von der Jägerkanzel aus mit… Weiterlesen...

Kostenerstattung Trichinenprobe - Verfahren

Für Wildschweine, die nach dem Jagdrecht rechtmäßig im Landkreis erlegt wurden, gewährt der Landkreis Altötting eine Prämie von 45,00 EUR / TierAntragsberechtigt ist nur der Jäger / die Jägerin, der / die das Wildschwein erlegt hat.Die Prämie wird auf… Weiterlesen...

Vortrag: Bienen - Unersetzliche Helfer in Not

Bienen und andere Insekten übernehmen eine herausragende Aufgabe mit der Bestäubung… Weiterlesen...

Unterricht Trichinenprobenentnahme ausgebucht

Der Unterricht zur Trichinenprobenentnahme am Mittwoch, den 18.04.2018 um 20.00 Uhr in… Weiterlesen...

Kostenerstattung für die Trichinenprobe bei Schwarzwild

Kostenerstattung für die Trichinenprobe bei Schwarzwild Landrat Erwin Schneider hat… Weiterlesen...

Unterricht zur "Kundigen Person" TERMINÄNDERUNG!

Am Montag, den 16.04.2018 findet von 19.00 Uhr bis 21.00 Uhr in der „Lernwerkstatt Natur“… Weiterlesen...
Turnhalle 2 Kopie

Waldtiere hautnah mit dem Fauna-Mobil

Einen lebenden Uhu zu streicheln, das war schon ein Erlebnis! Die Schüler der 3. Klassen… Weiterlesen...
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Prämierung Jagdgenossenschaften 2018

v.l.n.r. Johann Hofer, Johann Auer (Jagdvorstand), Stephan Lahrmann (Pächter), Matthias… Weiterlesen...
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Termine für die Winterversammlungen der WBV Altötting Burghausen e.V.

In der folgenden Tabelle finden Sie die Termine für die Winterversammlungen der WBV… Weiterlesen...
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Wald- und Wilderlebnistag mit den Jägern

Gleich zwei riesengroße Lederlaufkäfer entdeckten die jungen Naturforscher im Wald der… Weiterlesen...
FP Pleiskirchen 1

Pleiskirchen - Kleine Jäger erkunden den Wald

Unter dem Motto „Jagd/Wald/Natur“ haben sich die Pleiskirchner Jäger im Rahmen des… Weiterlesen...

20 Jahre Treffpunkt Wildland – Einladung zum Familienfest

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde und Unterstützer von Treffpunkt Wildland,… Weiterlesen...

Impressionen aus dem Vorbereitungskurs zur Brauchbarkeitsprüfung 2018

Impressionen aus dem Vorbereitungskurs zur Brauchbarkeitsprüfung 2018

Brauchbarkeitsprüfung 2018 mit 7 Hunden durchgeführt

Am Samstag, den 22.09.2018 traten sieben Hundeführer mit ihren Hunden zur Brauchbarkeitsprüfung an.  Alle Gespanne bestanden die Prüfung, was sicher nicht zuletzt auf die hervorragende Vorbereitung durch das Team Willi Jändl, Hans Niedermaier, Gabi Dietl und Tanja Hammerl zurückzuführen ist. Hundeobmann Johann Niedermaier hat es geschafft, die Kontinuität in der Hundeausbildung beim Jagdschutz- und Jägerverein Altötting auf hohem Niveau sicherzustellen.
Ein besonderer Dank gebührt auch den Prüfungsrichtern Bernhard Weinmaier, Ulrich Menhart, Hans-Peter Böcklbauer, Alfred Hammerl, Johann Niedermaier und Stephan Lahrmann.

Brauchbarkeitsprüfung 2018

Von links nach rechts:

Weinmeier (Richterobmann Grp. 1), Dr. E. Loserth mit Abusin KlM, H. Ortmann mit Gustl DD, H.P. Böcklbauer (Richter), M. Mitterer mit Indy DJT, A. Hammerl (Richter), H. Wiesmüller mit Lilly LAB, W. Jändl (Prüfungsleiter), T. Eder mit Nero DD, H. Niedermaier (Richter/Hundeobmann), P. Schacherbauer mit Quirin Beagle, T. Hammerl (Unterstützung), A. Poschner mit Maika KHT, G. Dietl (Unterstützung / Organisation), S. Lahrmann (Richter), U. Menhart (Richterobmann Grp. 2)

Mit dem Rad zur Lernwerkstatt Natur

Radltour 38

Ein Etappenziel der großen Radltour im Altöttinger Ferienpass, eine Veranstaltung die von 2. Bürgermeister Wolfgang Sellner geleitet wird, war in diesem Jahr die „Lernwerkstatt Natur“ in Klugham bei Kastl. Über ein Dutzend Kinder mit Ihren Eltern starteten in zwei Gruppen vom Dultplatz in Altötting Richtung Altöttinger Forst. An der Zwischenstation am „Jägerhäusl“  brachte ihnen Diplom-Biologin Patrizia Weindl den Wald und seine Bewohner in spielerischer Weise näher.

Der weitere Weg führte dann zur Lernwerkstatt Natur, wo die Gruppe vom 1. Vorsitzenden des Jagdschutz- und Jägervereins Altötting Ludwig Unterstaller und seinen beiden Stellvertretern Herbert Richly und Klaus Rudolph empfangen wurden. Nach einem informativen Rundgang über verschiedene Stationen der Lernwerkstatt Natur, inklusive Besteigung der Jägerkanzel, wartete schon der im Holzbackofen gebackene warme Leberkäse, den sich alle schmecken ließen.
Nach dieser Stärkung hatte Patrizia Weindl noch kleine Bastelprojekte vorbereitet, die die Kinder begeistert annahmen.
Am späten Nachmittag ging es dann wieder zurück nach Altötting.

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„Jäger der Nacht“ in der Lernwerkstatt Natur

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21 Teilnehmer des Ferienpasses Altötting streiften mit Biologin Patrizia Weindl und zwei Jägern der Kreisgruppe Altötting bei Einbruch der Dunkelheit über das Gelände der Lernwerkstatt Natur. Einen ersten Überblick konnten sie sich von der Jägerkanzel aus mit Ferngläsern verschaffen. Anschließend ging es in den Wald um möglichst Jäger der Nacht zu entdecken. Patrizia Weindl hatte dazu einen Apparat mitgebracht, der die sonst für Menschen unhörbaren Signale von Fledermäusen in hörbare Töne verwandelt.

Leider machte das Wetter ganz schnell einen Strich durch diese Rechnung. Ein Sturm kam auf und ringsum blitzte und donnerte es, so dass man aus Sicherheitsgründen den Wald verlassen musste. Kurz bevor der Regen losging erreichten die Kinder nach diesem Abenteuer das Unterrichtsgebäude der Lernwerkstatt Natur. Mit Spielen und Rätseln ging der Abend weiter, bis die Eltern ihre Kinder wieder abholten.

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Vortrag: Bienen - Unersetzliche Helfer in Not

Bienen und andere Insekten übernehmen eine herausragende Aufgabe mit der Bestäubung unserer Nutzpflanzen und erhalten damit unsere Lebensgrundlage. Der dramatische Rückgang der Insektenvielfalt erfordert von uns allen ein rasches Handeln auf kommunalen und landwirtschaftlichen Flächen genauso wie im eigenen Garten. Aus diesem Grund rief Treffpunkt Wildland Ende April bei einem Vortragsabend mit drei Referenten zum Aktiv-Werden gegen das Insektensterben auf.

In der Lernwerkstatt Natur in Klugham konnten sich die Anwesenden auf die drei Referenten Maria Lohmeier, Imkerin und Bienensachverständige für die Landkreise Mühldorf und Altötting, Josef Wimmer vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten in Töging und Landwirt Guido Mayer aus Kirchweidach freuen. Zu Beginn zeigte Maria Lohmeier anschaulich, dass sich das Insektensterben nicht nur gefühlsmäßig durch die weitaus geringere Anzahl an toten Insekten auf der Windschutzscheibe des Autos manifestieren lässt, sondern auch viele wissenschaftliche Studien diesen Eindruck bestätigen. Für diesen Rückgang an Arten und Individuen sind verschiedene Faktoren verantwortlich. Doch schon durch kleine Veränderungen in unseren z.T. eingefahrenen Strukturen kann jeder dazu beitragen, den Wild- und Honigbienen, den Schmetterlingen und Käfern etwas Gutes zu tun. Ein einfaches und doch naheliegendes Beispiel dafür ist die Bepflanzung unserer Balkonkästen: Müssen es jedes Jahr Geranien sein oder können wir nicht dort einfach eine nektar- und pollenreiche Alternative schaffen von der auch wir profitieren können?  Verschiedene Kräuter wie Basilikum, Borretsch, Lavendel, Minze, Oregano, Salbei oder Quendel können wir nicht nur in der Küche verwenden, sondern sind durch ihre Blütenpracht auch wunderbare Nahrungslieferanten für unsere Insekten. Zwischen den Kräutern machen sich auch Ringelblume, Sonnenhut, Zweizahn, Männertreu, Zinnie oder viele weitere Blühpflanzen gut. Wichtig ist dabei nur, darauf zu achten, keine Pflanzen mit gefüllten Blüten zu verwenden, denn dabei ist die Blütenform durch Züchtungen so verändert, dass die Staubblätter nur schwer zugänglich oder sogar ganz zurückgebildet sind und so keine Nahrung für bestäubende Insekten liefern. Auch im übrigen Garten gibt es viel Potential: Obstbäume und Sträucher wie Felsenbirne, Kornelkirsche, Hasel, Quitte oder Schlehe sind gute Nahrungslieferanten für Mensch und Tier, aber auch Gemüse wie Zucchini, Kürbis, Ackerbohne und Artischocke bieten auch für Insekten einiges. Und wenn man Chicorée, Zwiebel, Lauch oder Broccoli auswachsen und blühen lässt, stellen sich auch dort wunderbare Nektar- und Pollenquellen ein. Darüber hinaus bieten Beetumrandungen oder Unterpflanzungen z.B. von Obstbäumen viele weitere Möglichkeiten. Maria Lohmeier ging auch auf die Möglichkeiten für Landwirte ein. So können verschiedene Saatmischungen ausgebracht werden, um z.B. auf kleinen Flächen für Blühaspekte zu sorgen. Sehr eindrücklich schilderte Maria Lohmeier auch den Nahrungsbedarf für Bienen und das Nahrungsangebot über den Jahresverlauf. Noch vor einigen Jahrzehnten griffen die Kurven gut ineinander: Dann, wenn Bienen viel Nahrung benötigen, gab es auf Wiesen und Felder noch ein reiches Blütenangebot. Mittlerweile jedoch ist im Spätsommer auf den landwirtschaftlichen Flächen kaum mehr was zu holen. Die Wiesen sind gemäht und in vielen Regionen ist von "Mais-Wüste" die Rede. Die Insekten finden dann keine Nahrung, wenn sie eigentlich Energiereserven für den Winter anlegen sollten. Ein paar Wochen später, oft bis in den Winter hinein, sind vielerorts dann Zwischenfrüchte auf den Feldern zu finden. Man möchte meinen, gut für die Bienen. Doch im Gegenteil!! Die späte, reiche Tracht verleitet die Winterbienen, deren eigentliche Aufgabe darin besteht, das Volk durch den Winter zu bringen, im Spätherbst nochmal zu gefährlichen Sammelflügen aufzubrechen, was dazu führt, dass sie sich regelrecht "aufarbeiten" und das Überleben des Bienenvolks gefährdet ist. Um nun die Trachtlücke im Spätsommer zu schließen, aber gleichzeitig die Winterbienen im Spätherbst bzw. Winter nicht zu Sammelflügen zu verleiten, stellt Maria Lohmeier eine Alternative zu Mais vor: Die Durchwachsene Silphie, eine mehrjährige Staude mit gelbem Blühaspekt und dadurch auch Pollenquelle für Insekten, kann mit ähnlichem Ertrag wie Mais als Biogaspflanze genutzt werden. Neben dem weitgehenden Verzicht auf Dünge- und Spritzmittel wird auch der Aufwand und Einsatz für die jährliche Neuansaat eingespart und nebenbei auch noch der Boden verbessert. Natürlich ist die Silphie kein Allheilmittel und soll auch nicht flächendeckend den Mais ersetzen, doch auf einem Teil der Flächen kann sie eine gute Alternative sein und das Artenspektrum erhöhen. Auch Landwirt Guido Mayer aus Kirchweidach hat bereits Erfahrungen mit der Silphie gesammelt, allerdings noch zu der Zeit, als die Silphie noch gepflanzt werden musste und noch nicht als Saatgut ausgebracht werden konnte. Er weist auch auf weitere alternative Kulturpflanzen wie z.B. Amarant hin, der ebenfalls einen schönen Blühaspekt bietet.

Abschließend berichtete Josef Wimmer vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Töging über verschiedene Fördermöglichkeiten für bienenfreundliche Blühflächen. Zum einen können über das Kulturlandschaftsprogramm (KULAP) Fördermittel für z.B. jährlich wechselnde oder für mehrere Jahre angelegte Blühflächen beantragt werden. Dabei sind allerdings die KULAP-Saatmischungen zu verwenden. Außerdem besteht die Möglichkeit auf ökologischen Vorrangflächen im Rahmen des Greenings Maßnahmen umzusetzen, die entsprechend faktorisiert werden können. Allerdings appelliert Josef Wimmer an alle Anwesenden auch ohne Fördermittel Maßnahmen zum Wohle der Insekten und der gesamten Umwelt umzusetzen. Denn wie Maria Lohmeier eingangs erwähnte, schreitet das Artensterben langsam voran und wir dürfen dabei nicht vergessen, dass auch wir Menschen nur eine Art unter vielen sind.

Genauere Informationen zu den Fördermöglichkeiten erteilt ihr örtliches AELF.

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