Kostenerstattung Trichinenprobe - Verfahren

Für Wildschweine, die nach dem Jagdrecht rechtmäßig im Landkreis erlegt wurden, gewährt der Landkreis Altötting eine Prämie von 45,00 EUR / TierAntragsberechtigt ist nur der Jäger / die Jägerin, der / die das Wildschwein erlegt hat.Die Prämie wird auf… Weiterlesen...

Vortrag: Bienen - Unersetzliche Helfer in Not

Bienen und andere Insekten übernehmen eine herausragende Aufgabe mit der Bestäubung unserer Nutzpflanzen und erhalten damit unsere Lebensgrundlage. Der dramatische Rückgang der Insektenvielfalt erfordert von uns allen ein rasches Handeln auf kommunalen und… Weiterlesen...

Unterricht Trichinenprobenentnahme ausgebucht

Der Unterricht zur Trichinenprobenentnahme am Mittwoch, den 18.04.2018 um 20.00 Uhr in der "Lernwerkstatt Natur" in Klugham ist bereits ausgebucht. Es können keine weiteren Teilnehmer aufgenommen werden. Bei weiterhin hohem Interesse wird versucht, einen… Weiterlesen...

Kostenerstattung für die Trichinenprobe bei Schwarzwild

Kostenerstattung für die Trichinenprobe bei Schwarzwild Landrat Erwin Schneider hat zugesagt, dass bis auf weiteres die gesamten Kosten für dieTrichinenprobe vom Landratsamt ersetzt werden. Dazu ist vom Jäger die Gebühr zu bezahlen undeine Quittung vom… Weiterlesen...

Unterricht zur "Kundigen Person" TERMINÄNDERUNG!

Am Montag, den 16.04.2018 findet von 19.00 Uhr bis 21.00 Uhr in der „Lernwerkstatt Natur“ in Klugham ein Unterricht zur „Kundigen Person“ statt. Nur zur Kundigen Person geschulte Jäger dürfen Wild an die Wildbearbeitungsbetriebe abgeben. Jäger, die die… Weiterlesen...
Turnhalle 2 Kopie

Waldtiere hautnah mit dem Fauna-Mobil

Einen lebenden Uhu zu streicheln, das war schon ein Erlebnis! Die Schüler der 3. Klassen… Weiterlesen...
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Prämierung Jagdgenossenschaften 2018

v.l.n.r. Johann Hofer, Johann Auer (Jagdvorstand), Stephan Lahrmann (Pächter), Matthias… Weiterlesen...
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Termine für die Winterversammlungen der WBV Altötting Burghausen e.V.

In der folgenden Tabelle finden Sie die Termine für die Winterversammlungen der WBV… Weiterlesen...
FP 1

Wald- und Wilderlebnistag mit den Jägern

Gleich zwei riesengroße Lederlaufkäfer entdeckten die jungen Naturforscher im Wald der… Weiterlesen...
FP Pleiskirchen 1

Pleiskirchen - Kleine Jäger erkunden den Wald

Unter dem Motto „Jagd/Wald/Natur“ haben sich die Pleiskirchner Jäger im Rahmen des… Weiterlesen...

20 Jahre Treffpunkt Wildland – Einladung zum Familienfest

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde und Unterstützer von Treffpunkt Wildland,… Weiterlesen...
Gewaesser1

6. Klassen der Max-Fellermeier-Schule in der Lernwerkstatt Natur

Beide 6. Klassen der Max-Fellermeier-Schule besuchten die Lernwerkstatt Natur in Klugham… Weiterlesen...

Ausflug des Jagdschutz- und Jägervereins

Hauptziel des diesjährigen Ausflugs war die Rosenburg, die oberhalb Riedenburg das… Weiterlesen...

Grundschüler besuchen die „Lernwerkstatt Natur“

Schülerinnen und Schüler der Regenbogen –Grundschule Töging, der Nikodem-Caro-Grundschule… Weiterlesen...

Ehrungen anlässlich der Jahreshauptversammlung 2017

Von rechts nach links: 1. Vorstand Ludwig Unterstaller, 2. Vorstand Klaus Rudolph,… Weiterlesen...

Vortrag: Bienen - Unersetzliche Helfer in Not

Bienen und andere Insekten übernehmen eine herausragende Aufgabe mit der Bestäubung unserer Nutzpflanzen und erhalten damit unsere Lebensgrundlage. Der dramatische Rückgang der Insektenvielfalt erfordert von uns allen ein rasches Handeln auf kommunalen und landwirtschaftlichen Flächen genauso wie im eigenen Garten. Aus diesem Grund rief Treffpunkt Wildland Ende April bei einem Vortragsabend mit drei Referenten zum Aktiv-Werden gegen das Insektensterben auf.

In der Lernwerkstatt Natur in Klugham konnten sich die Anwesenden auf die drei Referenten Maria Lohmeier, Imkerin und Bienensachverständige für die Landkreise Mühldorf und Altötting, Josef Wimmer vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten in Töging und Landwirt Guido Mayer aus Kirchweidach freuen. Zu Beginn zeigte Maria Lohmeier anschaulich, dass sich das Insektensterben nicht nur gefühlsmäßig durch die weitaus geringere Anzahl an toten Insekten auf der Windschutzscheibe des Autos manifestieren lässt, sondern auch viele wissenschaftliche Studien diesen Eindruck bestätigen. Für diesen Rückgang an Arten und Individuen sind verschiedene Faktoren verantwortlich. Doch schon durch kleine Veränderungen in unseren z.T. eingefahrenen Strukturen kann jeder dazu beitragen, den Wild- und Honigbienen, den Schmetterlingen und Käfern etwas Gutes zu tun. Ein einfaches und doch naheliegendes Beispiel dafür ist die Bepflanzung unserer Balkonkästen: Müssen es jedes Jahr Geranien sein oder können wir nicht dort einfach eine nektar- und pollenreiche Alternative schaffen von der auch wir profitieren können?  Verschiedene Kräuter wie Basilikum, Borretsch, Lavendel, Minze, Oregano, Salbei oder Quendel können wir nicht nur in der Küche verwenden, sondern sind durch ihre Blütenpracht auch wunderbare Nahrungslieferanten für unsere Insekten. Zwischen den Kräutern machen sich auch Ringelblume, Sonnenhut, Zweizahn, Männertreu, Zinnie oder viele weitere Blühpflanzen gut. Wichtig ist dabei nur, darauf zu achten, keine Pflanzen mit gefüllten Blüten zu verwenden, denn dabei ist die Blütenform durch Züchtungen so verändert, dass die Staubblätter nur schwer zugänglich oder sogar ganz zurückgebildet sind und so keine Nahrung für bestäubende Insekten liefern. Auch im übrigen Garten gibt es viel Potential: Obstbäume und Sträucher wie Felsenbirne, Kornelkirsche, Hasel, Quitte oder Schlehe sind gute Nahrungslieferanten für Mensch und Tier, aber auch Gemüse wie Zucchini, Kürbis, Ackerbohne und Artischocke bieten auch für Insekten einiges. Und wenn man Chicorée, Zwiebel, Lauch oder Broccoli auswachsen und blühen lässt, stellen sich auch dort wunderbare Nektar- und Pollenquellen ein. Darüber hinaus bieten Beetumrandungen oder Unterpflanzungen z.B. von Obstbäumen viele weitere Möglichkeiten. Maria Lohmeier ging auch auf die Möglichkeiten für Landwirte ein. So können verschiedene Saatmischungen ausgebracht werden, um z.B. auf kleinen Flächen für Blühaspekte zu sorgen. Sehr eindrücklich schilderte Maria Lohmeier auch den Nahrungsbedarf für Bienen und das Nahrungsangebot über den Jahresverlauf. Noch vor einigen Jahrzehnten griffen die Kurven gut ineinander: Dann, wenn Bienen viel Nahrung benötigen, gab es auf Wiesen und Felder noch ein reiches Blütenangebot. Mittlerweile jedoch ist im Spätsommer auf den landwirtschaftlichen Flächen kaum mehr was zu holen. Die Wiesen sind gemäht und in vielen Regionen ist von "Mais-Wüste" die Rede. Die Insekten finden dann keine Nahrung, wenn sie eigentlich Energiereserven für den Winter anlegen sollten. Ein paar Wochen später, oft bis in den Winter hinein, sind vielerorts dann Zwischenfrüchte auf den Feldern zu finden. Man möchte meinen, gut für die Bienen. Doch im Gegenteil!! Die späte, reiche Tracht verleitet die Winterbienen, deren eigentliche Aufgabe darin besteht, das Volk durch den Winter zu bringen, im Spätherbst nochmal zu gefährlichen Sammelflügen aufzubrechen, was dazu führt, dass sie sich regelrecht "aufarbeiten" und das Überleben des Bienenvolks gefährdet ist. Um nun die Trachtlücke im Spätsommer zu schließen, aber gleichzeitig die Winterbienen im Spätherbst bzw. Winter nicht zu Sammelflügen zu verleiten, stellt Maria Lohmeier eine Alternative zu Mais vor: Die Durchwachsene Silphie, eine mehrjährige Staude mit gelbem Blühaspekt und dadurch auch Pollenquelle für Insekten, kann mit ähnlichem Ertrag wie Mais als Biogaspflanze genutzt werden. Neben dem weitgehenden Verzicht auf Dünge- und Spritzmittel wird auch der Aufwand und Einsatz für die jährliche Neuansaat eingespart und nebenbei auch noch der Boden verbessert. Natürlich ist die Silphie kein Allheilmittel und soll auch nicht flächendeckend den Mais ersetzen, doch auf einem Teil der Flächen kann sie eine gute Alternative sein und das Artenspektrum erhöhen. Auch Landwirt Guido Mayer aus Kirchweidach hat bereits Erfahrungen mit der Silphie gesammelt, allerdings noch zu der Zeit, als die Silphie noch gepflanzt werden musste und noch nicht als Saatgut ausgebracht werden konnte. Er weist auch auf weitere alternative Kulturpflanzen wie z.B. Amarant hin, der ebenfalls einen schönen Blühaspekt bietet.

Abschließend berichtete Josef Wimmer vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Töging über verschiedene Fördermöglichkeiten für bienenfreundliche Blühflächen. Zum einen können über das Kulturlandschaftsprogramm (KULAP) Fördermittel für z.B. jährlich wechselnde oder für mehrere Jahre angelegte Blühflächen beantragt werden. Dabei sind allerdings die KULAP-Saatmischungen zu verwenden. Außerdem besteht die Möglichkeit auf ökologischen Vorrangflächen im Rahmen des Greenings Maßnahmen umzusetzen, die entsprechend faktorisiert werden können. Allerdings appelliert Josef Wimmer an alle Anwesenden auch ohne Fördermittel Maßnahmen zum Wohle der Insekten und der gesamten Umwelt umzusetzen. Denn wie Maria Lohmeier eingangs erwähnte, schreitet das Artensterben langsam voran und wir dürfen dabei nicht vergessen, dass auch wir Menschen nur eine Art unter vielen sind.

Genauere Informationen zu den Fördermöglichkeiten erteilt ihr örtliches AELF.

Waldtiere hautnah mit dem Fauna-Mobil

Turnhalle 2 KopieEinen lebenden Uhu zu streicheln, das war schon ein Erlebnis! Die Schüler der 3. Klassen der Josef-Guggenmos-Grundschule in Altötting kamen aus dem Staunen nicht mehr heraus. Die Altöttinger Jäger besuchten mit dem Fauna-Mobil und dem Team von Treffpunkt Wildland über 100  Schüler. Mit dabei war auch die Familienfalknerei Kopfhammer mit ihren Greifvögeln: „So ein großer Vogel. Und den gibt es wirklich bei uns?“, entfuhr es einem Schüler. Auch die Schleiereulen beeindruckten mit ihrem lautlosen Flug die Kinder. Aber es ging an diesem Tag nicht nur um die heimischen Vögel, sondern vielmehr um alle Waldtiere. „Was sagt die Stellung der Augen am Tierschädel über die Lebensweise aus?“ Diese und andere Fragen erklärte Jäger und Kreisjagdberater Fred Hammerl mit Fellen, Schädeln und Geweihen. An zwei weiteren Stationen, die von Johanna Vilsmeier und Patrizia Weindl von der Wildland-Stiftung Bayern betreut wurden, konnten die Kinder anhand von Tierpräparaten, Tierspielen und einem Tierstimmenquiz Fragen wie : „Wo lebt der Fuchs und mit wem teilt er sich seine Wohnung?“ beantworten. Bastelmaterialien wie Tiermasken und Bestimmungsheftchen warteten als Geschenke auf die Schüler. An diesen außergewöhnlichen Unterricht mit Uhu und Schleiereule werden sich die Kinder noch lange erinnern.

Waldtiere hautnah mit dem Fauna-Mobil

 

Prämierung Jagdgenossenschaften 2018

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v.l.n.r. Johann Hofer, Johann Auer (Jagdvorstand), Stephan Lahrmann (Pächter), Matthias Rauschecker, Ludwig Unterstaller (1. Vorsitzender Kreisgruppe Altötting)

Am 2. Februar 2018 wurden vor der festlichen Kulisse von Schloss Fürstenried Jagdgenossenschaften
und Reviere, für hervorragende Zusammenarbeit zwischen Pächter und Jagdgenossen durch den
Präsidenten des Bayerischen Jagdverbandes prämiert. Unter den Gästen war wieder viel politische
Prominenz und auch die Leiterin des Referats Jagdrecht, Jagdwesen, Staatsjagden Leitende
Ministerialrätin Helene Bauer. Ein positives Signal, welche Aufmerksamkeit man der Jagd und der
Zusammenarbeit mit den Landwirten schenkt.
Bereits zum zweiten Mal war ein Revier aus dem Landkreis unter den prämierten, nämlich das
Gemeinschaftsjagdrevier Haiming mit Revierpächter Stephan Lahrmann und die Jagdgenossenschaft
vertreten durch den Jagdvorstand Johann Auer und die Jagdgenossen Matthias Rauschecker und
Johann Hofer. Auch 2. Bürgermeister Josef Pittner reiste mit zur Preisverleihung.
Herzlichen Glückwunsch zu dieser Ehrung und insbesondere zu der vorbildhaften Zusammenarbeit im
Sinne von Jagd und Naturschutz, die in der Laudatio umfassend gewürdigt wurde.
Immer wieder wird die Wichtigkeit der Zusammenarbeit von Jägern und Landwirten von beiden
Seiten betont. Leider folgen den Beteuerungen nicht immer die entsprechenden Aktionen. Hier liegt
wieder ein Beispiel dafür vor, dass ein vertrauensvolles Miteinander für beide Seiten vorteilhaft ist.

Praemierung Jagdgenossenschaften 2018

 

 

 

Termine für die Winterversammlungen der WBV Altötting Burghausen e.V.

Logo200FreigestelltIn der folgenden Tabelle finden Sie die Termine für die Winterversammlungen der WBV Altötting Burghausen e.V. für die verschiedenen Bereiche des Landkreises.

Die Jagdpächter sollten nach Möglichkeit an der Veranstaltung in ihrem Bereich teilnehmen. Auf diesem Weg wird der Kontakt zu unseren Partnern, den Waldbauern, gefestigt und etwaige Probleme kann man so persönlich abklären bevor sie möglicherweise größer werden.

 

Mittwoch

18.10.2017 – 19.30 Uhr

Racherting

Gasthaus Aigner

Freitag

20.10.2017 – 19.30 Uhr

Unterneukirchen

Gasthaus Leidmann

Montag

23.10.2017 – 19.30 Uhr

Pleiskirchen

Gasthaus Reißl Georgenberg

Dienstag

24.10.2017 – 19.30 Uhr

Erlbach

Gasthaus Prostmeier

Donnerstag

26.10.2017 – 19.30 Uhr

Mehring

Sportgaststätte

Freitag

03.11.2017 – 19.30 Uhr

Feichten

Gasthaus Feichten

Dienstag

07.11.2017 – 19.30 Uhr

Marktl

Oberbräu

Donnerstag

09.11.2017 – 19.30 Uhr

Oberholzhausen

Gasthaus Hinterberger

Wald- und Wilderlebnistag mit den Jägern

FP 1Gleich zwei riesengroße Lederlaufkäfer entdeckten die jungen Naturforscher im Wald der Lernwerkstatt Natur des Jägervereins Altötting. Diese ließen sich genauso wenig vom strömenden Regen beeindrucken wie die 14 Kinder und Patrizia Weindl von der Wildland-Stiftung Bayern, die die Kinder führte. Sie lauschten dem Rauschen des Windes und dem Platschen der Tropfen auf den Buchenblättern. Beim 1,2 oder 3-Wildkenner-Spiel mussten die Kinder sich für die richtigen Antworten entscheiden. Fast alle Fragen konnten zum Abschluß des Vormittags richtig beantwortet werden, ebenso konnten die kleinen Experten mühelos die Fährten den richtigen Tieren zuordnen. Schließlich hatten sie zuvor sehr viel Tipps von Jäger Fred Hammerl bekommen, um Tierspuren richtig zu deuten. Er präsentierte Tierschädel, Federn und Felle. Auch zwei tierische Jagdhelfer lernten die Kinder kennen: den Kleinen Münsterländer Diego und Wüstenbussard Kira mit ihren Besitzerinnen Gabi Dietl und Patrizia Huber.

 

 

Wild- und Walderlebnistag

 

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